Germanisches Nationalmuseum

 

Die Verbindung der Familie Tucher mit dem Germanischen Nationalmuseum ist von Anbeginn durch die Überlassung wertvoller Leihgaben und das persönliche Engagement einzelner Familienmitglieder begründet. Das jüngste Engagement ist die Tucher Fellowship.

 

 

Heinrich Tucher von Simmelsdorf (1853-1925)

Der Staatsrat und Gesandte Heinrich von Tucher war an Kunst interessiert und schuf in der Zeit, in der er in Italien lebte, eine bedeutende Kunstsammlung. Er gehörte zu den Förderern des Germanischen Nationalmuseums und war von 1917 bis zu seinem Tod 1925 in dessen Verwaltungsrat tätig.

 

Hans Christoph von Tucher (1904-1968)

Der promovierte Jurist war ab 1964 bis zu seinem Tod 1968 Verwaltungsrats-Vorsitzender des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg. Zu arbeiten begonnen hatte er als junger Student und Rechtsanwalt in England und Frankreich. Später kehrte er nach Bayern zurück. Der schnauzbärtige Bankier war Vorstandsmitglied der Bayerischen Vereinsbank - 1959 bis 1968 Vorstandssprecher - und Aufsichtsratsmitglied zahlreicher Unternehmen. Nach ihm wurde der Tucherpark mit seinen Bauten der HypoVereinsbank in München benannt.