Die Ausstellung »Baustelle Nürnberg« beleuchtet die vielseitigen Aufgaben des Nürnberger Stadtbaumeisters. Zu ihnen gehörte auch die Pflege von 17 öffentlichen Röhrenbrunnen. Studierende der Universität Bamberg beteiligten sich im Rahmen von zwei Lehrveranstaltungen an der Ausstellung mit Recherchen, Textentwürfen und Führungen. Hier berichtet Ivo Bertschy von seinen Erkenntnissen zu einem der Exponate, das er völlig neu verorten konnte.
Sein Gedächtnisbild in St. Sebald fasziniert bis heute. Auf seinen Schultern steht eine der ältesten aktiven Familienstiftungen Deutschlands. Wer war Lorenz Tucher, dessen Bild uns nicht nur in Nürnberg begegnet? Dieser Frage geht Kerstin Kaiser-Reissing in diesem Beitrag nach.
Text: Alicia Wolff, M.A., Prof. Dr. Romedio Schmitz-Esser
Die Pilgerreise von Hans VI. Tucher ins Heilige Land (1479–1480) resultierte im ersten gedruckten Pilgerbericht eines Zeitgenossen. Damit gehört er zu den einflussreichsten Dokumenten seiner Art. Anlässlich einer Tagung in Kooperation von Tucher Kulturstiftung und dem Historischen Seminar der Universität Heidelberg diskutierten Expertinnen und Experten neue Erkenntnisse zu Tuchers Werk, seiner Überlieferung und Relevanz.
Anton II. Tucher hat Nürnberg und St. Sebald geprägt wie kaum ein anderer. In Nürnbergs großer Zeit um 1500 war er über 47 Jahre Mitglied der Stadtregierung – davon 32 Jahre in führender Position. Dieser Beitrag beschreibt einen der größten Söhne der Reichsstadt und seine Bedeutung für Nürnberg anlässlich seines 500. Todestages am 27. April 2024.